Samstag, 4. Oktober 2008
Handmade in Zeulenroda
Hier also der Beitrag zur Entstehung unseres Eigenbaurahmens. Natürlich will ich nur kurz darauf eingehen, weil es doch ein sehr umfangreiches Thema ist und wer genaueres wissen möchte, kann gerne Fragen stellen. Als erstes benötigt man selbstverständlich die Rahmeneinzelteile, die wir logischerweise nicht selbst gemacht, sondern fertig von der Firma KOEHN bezogen haben.

Der nächste Schritt wäre die Geometrie des Rahmen, zu der man sich wirklich Gedanken machen muss, da sie die Voraussetzung für einen funktionierenden Rahmen ist. Eine Zeichnung ist hierbei sehr hilfreich. Wir haben uns für eine 19" MTB Geometrie entschieden, wobei uns die vorgegebenen Winkel eher zu einer klassischen Rahmenform geführt haben, die für eine Starrgabel ausgelegt ist.
Aber durch etwas Probieren entstand ein guter Kompromiss aus beiden.

Dann geht es endlich los. Alle Rohre müssen sorgfälltig zugeschnitten, gebohrt und entgratet werden. Dabei ist ein ständiges Probieren der Passungen wichtig. Auch können Beschriftungen und Hilfslinien sehr hilfreich sein.




Nachdem alle Rohre fertiggestellt sind, sollte man den Rahmen probehalber komplett zusammen stecken, um Spannungen durch zu lange Rohre festzustellen oder kleine Fehler zu beheben.
Wichtig ist hierbei, dass alle Muffen relativ leicht über die Rohre gehen und keine zu großen Spalten zwischen Rohren und Muffen zu sehen sind .

Nachdem nun alles perfekt passt, geht es an die Reinigung der Rohre bzw. der Verbindungsstellen. Wir haben hierfür alle Rohrenden außen und Muffen innen mit einen Schleifvlies gereinigt, also metallisch blank gemacht und danach mit Silikonentferner entfettet. Dies ist extrem wichtig für die spätere Haltbarkeit der Lötverbindungen!

Jetzt müssen alle Verbindungen von außen und innen mit reichlich Flussmittel eingepinselt werden. Hierbei sollte man nicht geizen. Achtung!!! Flussmittel selbst und die entstehenden Gase beim Löten sind extrem giftig!!! Flussmitteltyp und Lotart gibt es auf Anfrage.
Es empfiehlt sich immer nur die Stellen einzupinseln, die direkt gelötet werden sollen, da das Flussmittel schnell eintrocknet und dann leicht abfällt.

Jetzt kommt der wichtigste und zugleich auch schwierigste Teil des Baus, das Löten. Hierzu kann ich nicht viel sagen, da es nicht leicht zu erklären ist und etwas Erfahrung braucht. Auf jeden Fall sollte bei Verwendung von Silberlot wie in unserem Fall die Lötstelle nicht glühen, sondern gleichmässig erwärmt werden, bis das gesamte Flussmittel einen durchsichtigen Film bildet. Dann Lot ran und die "Spalten" schön volllaufen lassen. Glaubt mir, das klingt einfach, ist aber alles andere als das! Hier hat Jörg sehr gute Arbeit geleistet.

Die Reihenfolge, in der der Rahmen zusammen gebaut wird, kann jeder selbst festlegen. Wir haben mit dem Steuerrohr begonnen, da es uns am einfachsten erschien.

Danach kamen die Sitzrohrmuffe und das Tretlager dran, die sich als wesentlich schwieriger heraus stellten.
Anbei sei bemerkt, das wir keinerlei Vorrichtung zur Verfügung hatten und alles von Hand ausgerichtet und festgespannt haben, was die Sache wohl um einiges komplizierter machte.

Zum Schluss noch die Ausfallenden, die vom Löten her am schönsten und am einfachsten zu bewerkstelligen waren. Diese haben wir bewußt als Letzte gelötet, um sicher zu stellen, dass das Rad zum Schluss auch gerade im Rahmen sitzt.

Und so sah der fertige Rahmen direkt nach dem Löten aus. Das der Rahmen an den Lötstellen so schwarz ist, ist kein Fehler, sondern eher Russ und Flussmittelrückstände , die sich aber durch noch saubereres Arbeiten und bessere Löttechnik minimieren lassen, was uns spätere Versuche gezeigt haben. Auch jegliche Versuche, den Rahmen mit Hausmitteln wie Wasser, Reinigern, Schleifpapier, Drahtigeln oder gar dem Dremel zu reinigen, kann man sich getrost sparen. Diese verursachen maximal Kerben oder Spuren am Rahmen, die später nicht mehr zu beheben sind.

Empfehlenswert ist es, einfach den Rahmen zu einem Sandstrahler zu schaffen, der etwas von seinem Handwerk versteht, und das Ergebnis sieht dann so aus.
Der Eigenbaurahmen " Handmade in Zeulenroda " von Jörg und Jürgen ...
Den Spaß, den der Bau macht und den Stolz, der einen erfüllt, wenn man den Rahmen in den Händen hält, kann ich nun wirklich schwer in Worte fassen, aber es fühlt sich verdammt gut an.
Probiert's einfach mal aus ...
Zum Schluss ein Bild von Jörg's fertig lackiertem Rahmen, ein wahres Schmuckstück !
Der nächste Schritt wäre die Geometrie des Rahmen, zu der man sich wirklich Gedanken machen muss, da sie die Voraussetzung für einen funktionierenden Rahmen ist. Eine Zeichnung ist hierbei sehr hilfreich. Wir haben uns für eine 19" MTB Geometrie entschieden, wobei uns die vorgegebenen Winkel eher zu einer klassischen Rahmenform geführt haben, die für eine Starrgabel ausgelegt ist.
Aber durch etwas Probieren entstand ein guter Kompromiss aus beiden.
Dann geht es endlich los. Alle Rohre müssen sorgfälltig zugeschnitten, gebohrt und entgratet werden. Dabei ist ein ständiges Probieren der Passungen wichtig. Auch können Beschriftungen und Hilfslinien sehr hilfreich sein.




Nachdem alle Rohre fertiggestellt sind, sollte man den Rahmen probehalber komplett zusammen stecken, um Spannungen durch zu lange Rohre festzustellen oder kleine Fehler zu beheben.
Wichtig ist hierbei, dass alle Muffen relativ leicht über die Rohre gehen und keine zu großen Spalten zwischen Rohren und Muffen zu sehen sind .

Nachdem nun alles perfekt passt, geht es an die Reinigung der Rohre bzw. der Verbindungsstellen. Wir haben hierfür alle Rohrenden außen und Muffen innen mit einen Schleifvlies gereinigt, also metallisch blank gemacht und danach mit Silikonentferner entfettet. Dies ist extrem wichtig für die spätere Haltbarkeit der Lötverbindungen!

Jetzt müssen alle Verbindungen von außen und innen mit reichlich Flussmittel eingepinselt werden. Hierbei sollte man nicht geizen. Achtung!!! Flussmittel selbst und die entstehenden Gase beim Löten sind extrem giftig!!! Flussmitteltyp und Lotart gibt es auf Anfrage.
Es empfiehlt sich immer nur die Stellen einzupinseln, die direkt gelötet werden sollen, da das Flussmittel schnell eintrocknet und dann leicht abfällt.

Jetzt kommt der wichtigste und zugleich auch schwierigste Teil des Baus, das Löten. Hierzu kann ich nicht viel sagen, da es nicht leicht zu erklären ist und etwas Erfahrung braucht. Auf jeden Fall sollte bei Verwendung von Silberlot wie in unserem Fall die Lötstelle nicht glühen, sondern gleichmässig erwärmt werden, bis das gesamte Flussmittel einen durchsichtigen Film bildet. Dann Lot ran und die "Spalten" schön volllaufen lassen. Glaubt mir, das klingt einfach, ist aber alles andere als das! Hier hat Jörg sehr gute Arbeit geleistet.

Die Reihenfolge, in der der Rahmen zusammen gebaut wird, kann jeder selbst festlegen. Wir haben mit dem Steuerrohr begonnen, da es uns am einfachsten erschien.

Danach kamen die Sitzrohrmuffe und das Tretlager dran, die sich als wesentlich schwieriger heraus stellten.
Anbei sei bemerkt, das wir keinerlei Vorrichtung zur Verfügung hatten und alles von Hand ausgerichtet und festgespannt haben, was die Sache wohl um einiges komplizierter machte.

Zum Schluss noch die Ausfallenden, die vom Löten her am schönsten und am einfachsten zu bewerkstelligen waren. Diese haben wir bewußt als Letzte gelötet, um sicher zu stellen, dass das Rad zum Schluss auch gerade im Rahmen sitzt.

Und so sah der fertige Rahmen direkt nach dem Löten aus. Das der Rahmen an den Lötstellen so schwarz ist, ist kein Fehler, sondern eher Russ und Flussmittelrückstände , die sich aber durch noch saubereres Arbeiten und bessere Löttechnik minimieren lassen, was uns spätere Versuche gezeigt haben. Auch jegliche Versuche, den Rahmen mit Hausmitteln wie Wasser, Reinigern, Schleifpapier, Drahtigeln oder gar dem Dremel zu reinigen, kann man sich getrost sparen. Diese verursachen maximal Kerben oder Spuren am Rahmen, die später nicht mehr zu beheben sind.

Empfehlenswert ist es, einfach den Rahmen zu einem Sandstrahler zu schaffen, der etwas von seinem Handwerk versteht, und das Ergebnis sieht dann so aus.
Der Eigenbaurahmen " Handmade in Zeulenroda " von Jörg und Jürgen ...
Den Spaß, den der Bau macht und den Stolz, der einen erfüllt, wenn man den Rahmen in den Händen hält, kann ich nun wirklich schwer in Worte fassen, aber es fühlt sich verdammt gut an.
Probiert's einfach mal aus ...
Zum Schluss ein Bild von Jörg's fertig lackiertem Rahmen, ein wahres Schmuckstück !
Freitag, 3. Oktober 2008
Schnäppchen Renner
Hier ein Traumhaftes Angebot für Euch !!! Das Merida Road Race 905-com Modell 2008 .
Ein super schnelles Rennrad mit Ultegra Ausstattung zum absolut
unschlagbaren Preis von nur 700 Euro !!!
Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 1150 Euro !!!

Spezifikation:
- Rahmen : Road Lite Race
- Gabel : Carbon Road UD30
- Schaltung Shimano Ultegra 20 Gang
- Laufräder : Shimano RS 10
- Kurbel : Shimano R 600 Compact 50/34
- Reifen : Maxxis Xenith
- Anbauteile : X-Mission Comp ( Merida Hausmarke )
Lieferbar in den Grössen M(56),L(59),XL(62),XXL(65)
Fragen oder Bestellungen direkt an info@rad-ass.de
Ein super schnelles Rennrad mit Ultegra Ausstattung zum absolut
unschlagbaren Preis von nur 700 Euro !!!
Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 1150 Euro !!!

Spezifikation:
- Rahmen : Road Lite Race
- Gabel : Carbon Road UD30
- Schaltung Shimano Ultegra 20 Gang
- Laufräder : Shimano RS 10
- Kurbel : Shimano R 600 Compact 50/34
- Reifen : Maxxis Xenith
- Anbauteile : X-Mission Comp ( Merida Hausmarke )
Lieferbar in den Grössen M(56),L(59),XL(62),XXL(65)
Fragen oder Bestellungen direkt an info@rad-ass.de
Samstag, 27. September 2008
Neuvorstellung...
Merida HFS 3000 Disc ...
- Rahmen Matts HFS Single
- Gabel Fox F80 RL
- Schaltung Shimano XT komplett
- Bremsen Shimano XTR
- Anbauteile FSA
- Sattel Selle Italia SLR
powered by http://www.rad-ass.de/
Kontakt : info@rad-ass.de
Donnerstag, 25. September 2008
RAD-ASS Schnäppchen-Angebot
Ab jetzt gibt es in regelmäßigen Abständen Sonderangebote von ausgewählten Firmen.
Da wir keinen Online-Shop haben, ist alles telefonisch oder per Mail zu bestellen. Alle Einzelheiten werden dann individuell geklärt. Der Käufer bekommt ein Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Alle Waren sind, wenn nicht anders vermerkt, neu.
Alle Angebote gelten natürlich nur, solange der Vorrat reicht.
Dieses mal gibt es ein Racebike der Extraklasse:
das MERIDA FLX TEAM 22"

Die Spezifikationen:
-Rahmen: Carbon FLX Nano 08-Disc (nur noch Größe 22", Körpergröße ab 185cm)
-Farbe: Team-grün/carbon
-Gabel: Manitou R7 Carbon MRD, 80 mm RLO
-Umwerfer: Sram X.9, 34.9 mm
-Schaltwerk und Schalthebel: Sram X.0
-Bremse: Avid Juicy Ultimate, 185/160 mm
-Kurbelgarnitur: FSA K-Force Lite MegaExo, 44/32/22 Z.
-Naben: DT Swiss 240 Disc
-Speichen: DT Swiss Champion, schwarz
-Felge: DT Swiss XR4.2 Disc, schwarz
-Kassette: Sram PG-990, 11-34 Z.
-Reifen: Maxxis Crossmark 2.1 Exception
-Vorbau: FSA OS-99, 6°
-Sattel: Selle Italia SLR XC
-Sattelstütze: FSA K-Force Lite SB25, Ø31.6
-Pedale: Shimano M540
Weitere Details findet man direkt bei Merida. (Bikes 2008)
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 4299 EUR.
Bei rad-ass.de jetzt für unglaubliche 2599 EUR zuzüglich Versand.
Das Rad kommt vormontiert oder kann fertig zusammengebaut bei mir abgeholt werden.
Da wir keinen Online-Shop haben, ist alles telefonisch oder per Mail zu bestellen. Alle Einzelheiten werden dann individuell geklärt. Der Käufer bekommt ein Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Alle Waren sind, wenn nicht anders vermerkt, neu.
Alle Angebote gelten natürlich nur, solange der Vorrat reicht.
Dieses mal gibt es ein Racebike der Extraklasse:
das MERIDA FLX TEAM 22"

Die Spezifikationen:
-Rahmen: Carbon FLX Nano 08-Disc (nur noch Größe 22", Körpergröße ab 185cm)
-Farbe: Team-grün/carbon
-Gabel: Manitou R7 Carbon MRD, 80 mm RLO
-Umwerfer: Sram X.9, 34.9 mm
-Schaltwerk und Schalthebel: Sram X.0
-Bremse: Avid Juicy Ultimate, 185/160 mm
-Kurbelgarnitur: FSA K-Force Lite MegaExo, 44/32/22 Z.
-Naben: DT Swiss 240 Disc
-Speichen: DT Swiss Champion, schwarz
-Felge: DT Swiss XR4.2 Disc, schwarz
-Kassette: Sram PG-990, 11-34 Z.
-Reifen: Maxxis Crossmark 2.1 Exception
-Vorbau: FSA OS-99, 6°
-Sattel: Selle Italia SLR XC
-Sattelstütze: FSA K-Force Lite SB25, Ø31.6
-Pedale: Shimano M540
Weitere Details findet man direkt bei Merida. (Bikes 2008)
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 4299 EUR.
Bei rad-ass.de jetzt für unglaubliche 2599 EUR zuzüglich Versand.
Das Rad kommt vormontiert oder kann fertig zusammengebaut bei mir abgeholt werden.
Sonntag, 21. September 2008
Torsten Spezial :-)

904-com Modell 2009

905-com Modell 2009
Zwei Räder eine Entscheidung. Hier zwei fast baugleiche Rennräder die sich einzig durch ihre Schaltgruppe und die Farbe unterscheiden. Merida Road Race 905-com mit kompletter Shimano Ultegra Ausstattung oder das Road Race 904-com mit kompletter Shimano 105 Ausstattung Modell 2009. 999 oder 1149 Euro sind ein fairer Preis und wer weiss wenn man
mal bei RAD-ASS nachfragt geht da vielleicht noch was :-)
Samstag, 20. September 2008
Es wird Herbst ...
Sonntag, 14. September 2008
Richtig anziehen !!!
Hab hier mal eine kleine Übersicht über die Anzugsdrehmomente beim Fahrrad erstellt. Die Werte sind zum grössten Teil Erfahrungswerte die sich bewährt haben.
Aber gerade im Leichtbausektor oder bei Carbonteilen können die Drehmomente stark abweichen. Deswegen immer die Herstellerangaben beachten ...

einfach Bild anklicken und ausdrucken :-)
Aber gerade im Leichtbausektor oder bei Carbonteilen können die Drehmomente stark abweichen. Deswegen immer die Herstellerangaben beachten ...

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